Erdbeeren, Himbeeren und Brombeeren sind keine Beeren

Als Beere gilt in der Botanik eine aus einem einzigen Fruchtknoten hervorgegangene Schließfrucht, bei der die komplette Fruchtwand (Perikarp) auch noch bei der Reife saftig oder mindestens fleischig ist. Die Beere ist oft rundlich und kräftig gefärbt. Meist ist sie vielsamig, enthält also mehr als einen Samen.

Ist die Außenschicht hart, wie etwa beim Kürbis oder bei Gurken, so spricht man auch von einer Panzerbeere. Besitzt die Blüte mehrere Fruchtknoten, von denen jeder eine beerenartige Frucht ausbildet, so entsteht eine Sammelbeere.

 

 

 

 

Zu den Beeren zählen unter anderem Bananen, Zitrusfrüchte (Zitrone, Orange), Datteln, Melonen, Kiwis, Papayas, die Früchte vieler Nachtschattengewächse (Paprika, Tomate, Tamarillo, Kartoffelbeere, Aubergine, Schwarzer Nachtschatten, Bittersüßer Nachtschatten, Tollkirsche) und Avocados.

Nicht zu den Beeren zählen in der Botanik:

  • Erdbeere, eine Sammelnussfrucht
  • Himbeere und Brombeere sind Sammelsteinfrüchte
  • Boysenbeere und Loganbeere sind Kreuzungen aus Himbeere und Brombeere
  • Holunderbeere, eine Steinfrucht
  • Vogelbeere, eine Apfelfrucht
  • Wacholderbeeren sind Zapfen

Quelle: Wikipedia
Bild: Julie Magro

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